Geschäftsjahr von Meusburger

Mara Hofacker,

Umsatz geht zurück, Kundenzahl steigt an

Meusburger hat die Zahlen zum Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Demnach ging der Jahresumsatz des österreichischen Herstellers für Produkte für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau leicht zurück. Auf der positiven Seite stieg gleichzeitig jedoch die Zahl der aktiven Kunden an.

Der Normalienhersteller Meusburger blickt positiv gestimmt in die Zukunft. © Meusburger

Das Wolfurter Unternehmen Meusburger verzeichnete 2019 einen Jahresumsatz von 291 Millionen Euro und somit einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Begründet wird dies mit der schwierigen Auftragslage in der Automobilindustrie sowie der abgekühlten Konjunktur. Positiv entwickelte sich hingegen die Zahl der aktiven Kunden mit einer Steigerung auf über 22.500. Mit dem geplanten zusätzlichen Standort in Hohenems investiert das Unternehmen zudem bereits frühzeitig in die Zukunft.

Der international tätige Hersteller von Produkten für den Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau weist für das vergangene Jahr einen Umsatz von rund 291 Millionen Euro auf, was einen leichten Rückgang um 5,5 Prozent bedeutet. „Verantwortlich dafür sind im Wesentlichen zwei Faktoren: die schwierige Auftragslage der Automobilindustrie sowie die Abkühlung der Konjunktur, vor allem in Deutschland", informiert Inhaber und Geschäftsführer Guntram Meusburger.

Das Unternehmen ist weiterhin vom langfristigen Erfolg der strategischen Ausrichtung überzeugt. Daher wird auch zukünftig in die Bereiche Vertrieb, Logistik, Produktion sowie in das Service-Angebot investiert: So wird unter anderem das automatische Kleinteilelager noch im Laufe des Jahres 2020 um 50 Prozent erweitert, wodurch genügend Platz für vorgesehene Sortimentserweiterungen geschaffen wird. Zudem investiert das Unternehmen im laufenden Jahr weiter bewusst in Strukturen, Software und zusätzliche Anlagen, mit welchen die Produkte prozesssicher und auf hohem Qualitätslevel hergestellt werden können.

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Meusburger will im laufenden Jahr weiter in Strukturen, Software und zusätzliche Anlagen investieren. © Meusburger

Mit dem Kauf eines Grundstückes in Hohenems, auf welchem im ersten Schritt ein neues Bürogebäude entsteht, wurde bereits frühzeitig für die Zukunft vorgesorgt. Zudem wurde der 2016 übernommene Heißkanal- und Regeltechnikspezialist PSG vollständig in das Unternehmen integriert. So kann das umfangreiche Know-how unter einer Unternehmensmarke Meusburger noch besser gebündelt und weiterentwickelt werden. Gemeinsam mit dem Ausbau des Außendienst-Teams sorgen diese Entwicklungen dafür, dass die mittlerweile über 22.500 kaufenden Kunden weltweit auch in den kommenden Jahren bestens betreut sind.

Positiv entwickelte sich für Meusburger im vergangenen Jahr auch das Geschäft in den globalen Tochtergesellschaften in China, Mexiko, der Türkei, Indien und den USA. Dank des großen Einsatzes der Teams vor Ort konnte die Globalisierung weiter vorangetrieben werden. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen hat sich Meusburger zum Ziel gesetzt, im Jahr 2020 weitere Marktanteile zu gewinnen und die weltweite Präsenz zu stärken.

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