Internetplattform

Leichter forschen in der Region

Im März ging die neue Website www.ris3-thueringen.de an den Start. Sie informiert ausführlich über die Thüringer Innovationsstrategie „RIS3 Thüringen“ und deren Umsetzung; die Abkürzung steht für „Regionale Forschungs- und Innovationsstrategie für intelligente Spezialisierung“.

Mit der Strategie wird das spezifische Profil Thüringens im internationalen Vergleich geschärft, um so weitere Wettbewerbsvorteile, Wachstum und Beschäftigung zu schaffen.

LEG-Geschäftsführer Andreas Krey: "Die neue Website stellt den RIS3-Prozess, die Thüringer Innnovationsfelder und deren Arbeitskreise transparent dar."

„Innovation ist der wichtigste Wachstumstreiber für unsere Wirtschaft“, sagte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee zum Start der neuen Internetplattform. Dabei sei gerade ein schneller Transfer von Forschungsergebnissen in neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen die Voraussetzung für eine höhere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sorge damit letztlich auch für höhere Einkommen. „Deshalb stellt das Land bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 400 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln für die Um- setzung der RIS3-Strategie zur Ver- fügung“, sagte Tiefensee. Damit werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützt, eigene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben durchzuführen. Insgesamt rechnet der Minister damit, dass mit den zur Verfügung stehenden Fördermitteln mehr als 500 Forschungsprojekte angestoßen werden können.

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Die Strategie wurde in den Jahren 2013 und 2014 erarbeitet; mehr als 500 Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft traten in einen umfassenden Diskussionsprozess ein.

„Die neue Website stellt den RIS3- Prozess, die Thüringer Innovationsfelder und deren Arbeitskreise transparent dar und lädt alle Besucherinnen und Besucher der Seite ein, aktiv mitzu-wirken“, erläuterte LEG-Geschäftsführer Andreas Krey (Bild). Der RIS3-Prozess in Thüringen wird betreut vom Thüringer ClusterManagement (ThCM), das bei der LEG angesiedelt ist. Eine Kernauf- gabe des ThCM ist dabei die Organisation und fachliche Unterstützung der Arbeitskreise sowie die Initiierung und der Ausbau von Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Die Website hat das Team des ThCM im Auftrag des TMWWDG erstellt. Sie ist eingebettet in die übergreifende Webpräsenz des ThCM. Das ThCM wurde im Jahr 2012 durch den Freistaat als Instrument für den Ausbau und die Etablierung von Clustern (Netzwerken) in Thüringen geschaffen und übernimmt seit Anfang 2015 zusätzlich die Aufgabe als RIS3-Geschäftsstelle zur Koordinierung des Umsetzungsprozesses. ee

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