Geschäftsjahr 2019

Andrea Gillhuber,

DMG Mori steigert Umsatz und Gewinn

DMG Mori hat seine vorläufigen Geschäftszahlen vorgelegt. Demnach steigert der der Konzern seinen Umsatz um 2 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro, der Gewinn lag mit 154,6 Millionen Euro 3 Prozent über dem Vorjahr. Der Auftragseingang ist allerdings rückläufig.

Dr.-Ing. Masahiko Mori (r.), Präsident der DMG Mori Germany, und Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, auf der Pressekonferenz auf der EMO Hannover 2019. © DMG Mori

Pünktlich zum Open House in Pfronten verkündet der Werkzeugmaschinenspezialist DMG Mori seine Bilanz 2019. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz gegenüber Vorjahr um 2 Prozent auf 2.701,5 Millionen Euro steigern - ein neuer Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Der EBIT (Ertrag vor Steuern und Zinsen) erhöht sich von 217,1 Millionen Euro in 2018 auf 221,7 Millionen Euro in 2019. Die EBIT-Marte wird wie schon im Vorjahr mit 8,2 Prozent angegeben. Der frei verfügbare Cashflow konnte von 154,2 auf 168,8 Millionen Euro verbessert werden. Der Auftragseingang ging um 412,5 Millionen Euro auf 2.563,1 Millionen Euro zurück.

Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, ist zufrieden: „DMG Mori hat seine Prognosen erfüllt – und das bei zunehmendem konjunkturellen Gegenwind. Die Bestmarken bei Umsatz, Ergebnis und Free Cashflow bestätigen unseren Kurs. Auch in herausfordernden Zeiten geben wir weiter Gas. Wir entwickeln uns konsequent weiter vom Maschinenbauer zum ganzheitlichen Lösungsanbieter im Fertigungsumfeld. Mit Dynamik und Exzellenz treiben wir unsere Zukunftsfelder Automatisierung, Digitalisierung und Additive Manufacturing aktiv voran.“

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Schwieriges Marktumfeld in 2020

Das laufende Jahr wird "herausfordernd", wie DMG Mori vermeldet. Das Marktumfeld werde spürbar schwieriger. Nach Aussagen des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinen (VDW) und des britischen Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics soll der Werkzeugmaschinen-Bedarf in Deutschland mit -14,5 Prozent deutlich stärker zurückgehen als in vielen anderen Ländern (Vorjahr: +6,5 Prozent). Ebenfalls rückläufig wird sich der weltweite Werkzeugmaschinen-Bedarf in 2020 entwickeln. VDW und Oxford Economics prognostizieren einen Rückgang von -0,6 Prozent auf 71,7 Milliarden Euro (Vorjahr: -2,8 Prozent; 72,1 Milliarden Euro). Angesichts der bestehenden globalen Unsicherheiten ist nicht auszuschließen, dass diese Prognosen unterjährig angepasst werden.

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