5-Achs-Bearbeitungszentrum

5-Achs-Bearbeitung komplexer Stahlformen

Die Firma Schnetz Formenbau stellt unter anderem komplexe Formen für den Automobilbau und die Luft- und Raumfahrttechnik her. Hier kommt es auf höchste Präzision an. Dazu investiert das Unternehmen in leistungsstarke, effiziente Maschinen. Die im vergangenen Jahr von DMG Mori gelieferte CMX 800 V Vertikalfräse und eine DMU 125 MonoBlock für die Stahlbearbeitung haben sich bereits bewährt und dazu beigetragen, die Produktivität bei der Stahlbearbeitung deutlich zu steigern.

Schnetz Formenbau stellt unter anderem komplexe Formen für den Automobilbau und die Luft- und Raumfahrttechnik her. Hier kommt es auf höchste Präzision an.

Über 30 Jahre Erfahrung steckt Schnetz Formenbau in die Fertigung von Werkzeugen, Formen und Vorrichtungen für Kunden aus dem Automobilbau und der Luft- und Raumfahrttechnik. Seit 2013 ist das in Ostrach ansässige Unternehmen eine 100-prozentige Tochter von HFM Modell- & Formenbau. 27 Fachkräfte sorgen bei den anspruchsvollen Aufträgen für reibungslose Abläufe. Die maschinelle Basis hat Schnetz Formenbau 2017 um zwei Maschinen von DMG Mori erweitert – eine DMU 125 MonoBlock für die komplexe Stahlbearbeitung und eine CMX 800 V zum Vertikalfräsen.

Im Automobilbau wie auch in der Luft- und Raumfahrttechnik herrschen höchste Anforderungen an Qualität und Zuverlässigkeit. Diesen Anforderungen müssen auch die Werkzeuge und Formen von Schnetz Formenbau gerecht werden. „Die einzelnen Aufträge der Kunden sind sehr komplex, die Genauigkeitsanforderungen durchweg hoch, und darüber hinaus werden kurze Lieferzeiten immer wichtiger“, erklärt Betriebsleiter Bernd Schneider das Tagesgeschäft. Um jedes Projekt optimal abzuschließen, beginne das Leistungsspektrum bereits mit beratenden Tätigkeiten während der Entwicklungsphase. „Zudem profitieren wir von einer hohen Wertschöpfungstiefe und einer flexiblen Fertigung.“

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So gut die wirtschaftlichen Entwicklungen in den Zielmärkten auch sind, erst konsequente Rationalisierungsmaßnahmen sichern eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit. „Dem zunehmenden Preisdruck begegnen wir auch mit einer produktiveren Fertigung“, sagt Waldemar Marx, stellvertretender Betriebsleiter. Soll heißen: Schnetz investiert in leistungsstarke, effiziente Maschinen und lastet diese maximal aus. 2017 wurde das Unternehmen bei DMG Mori fündig und hat neben einer CMX 800 V als Kapazitätserweiterung zum Vertikalfräsen eine DMU 125 MonoBlock für die Stahlbearbeitung installiert.

Viel Platz für Stahl

„Mit ihrem großen Arbeitsraum deckt die MonoBlock 80 Prozent unserer Stahlbauteile ab“, nennt Waldemar Marx einen der Anschaffungsgründe. Verfahrwege von 1.335 x 1.250 x 900 mm und eine Beladung von 2.500 kg in der 5-Achs-Bearbeitung schlagen hier zu Buche. Somit eigne sich die DMU 125 MonoBlock auch für große und zugleich komplexe Formen: „Bei deaktivierter C-Achse können wir den Tisch sogar mit 3.500 kg beladen“, ergänzt Bernd Schneider.

Weitere Entscheidungskriterien waren die hohe Dynamik und die Präzision der DMU 125 MonoBlock. Marx dazu: „Je genauer die Maschine fräst, desto weniger Nachbearbeitung ist erforderlich.“ Das trage aufgrund des kürzeren Gesamtprozesses ebenfalls zur Produktivität bei. Hinsichtlich der hohen Auslastung spielt auch die Zuverlässigkeit der Maschine eine wichtige Rolle. Der DMG Mori Technologiezyklus MPC 2.0, die Machine Protection Control, sei deswegen ein wesentliches Ausstattungsmerkmal, findet Bernd Schneider: „Durch die Vibrationsüberwachung und Maschinenschnellabschaltung im Falle eines Crashs können wir Werkzeugbrüche vermeiden und die Maschinenverfügbarkeit damit erhöhen.“

Die hohe Maschinenverfügbarkeit hängt im Schadensfall natürlich auch vom Service ab. „Falls erforderlich, sind die Servicetechniker von DMG Mori schnell zur Stelle, und auch Ersatzteile werden binnen 24 Stunden geliefert.“ Mit ihrer technischen Ausstattung und dem hohen Bedienkomfort hat sich die DMU 125 MonoBlock bei Schnetz Formenbau schnell als ideale Ergänzung des Maschinenparks erwiesen. „Sie erweitert unsere Kapazitäten und ist optimal ausgelegt für die Stahlbearbeitung“, beurteilt Bernd Schneider die Investition.

Mit zeitgemäßer Fertigung in die Zukunft

Mit ihrem großen Arbeitsraum deckt die DMU 125 monoBlock 80 Prozent der Stahlbauteile im Fertigungsalltag von Schnetz Formenbau ab. (Bilder: DMG Mori)

Das Verhältnis zwischen Gesamtpaket und Anschaffungspreis sei absolut fair. Dank der positiven geschäftlichen Entwicklung geht er von Weiterem aus: „Unsere Belegschaft haben wir seit der Übernahme durch HFM beinahe verdoppeln können und auch unsere Produktionsfläche werden wir früher oder später ausbauen.“ Damit würden auch weitere Anschaffungen in der Produktion einhergehen. „Da wir auch dann in eine zeitgemäße Fertigung investieren werden, wird DMG Mori wieder in der engeren Wahl sein.“ cs

Metav, Halle 16, Stand C31

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