Sicherheits-SPS

Andreas Mühlbauer,

Sicherheit durch Redundanz: doppelte SPS

Um internationale Sicherheitsstandards einzuhalten, bietet Mitsubishi Electric die SPS-Serie Melsec iQ-R an. Das vollredundante Steuerungspaar reduziert die Gesamtbetriebskosten und hat verschiedene Funktionen zur Überwachung und Steuerung der Sicherheit integriert.
Um internationale Sicherheitsstandards einzuhalten, bietet Mitsubishi Electric die SPS-Serie Melsec iQ-R an. © Mitsubishi Electric

In den vergangenen Jahren ist die Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards zu einer unverzichtbaren Anforderung für den Erfolg auf den globalen Märkten geworden. Ein ebenso entscheidendes Kriterium ist es, nach einem Steuerungsausfall das System schnellstmöglich wiederherstellen zu können. Viele zentrale Anwendungen in der Produktion verlangen deshalb volle Redundanz gemäß der Sicherheitsstufe 2 (Safety Integrity Level 2, SIL 2) nach IEC 61508. Nur dann bleiben die kritischen Systeme auch bei einem Ausfall oder einer versehentlichen Beschädigung der primären CPU-Einheit funktionsfähig.

Das SPS-Redundanzpaar Melsec iQ-R von Mitsubishi Electric erfüllt gemäß Zertifizierung durch den TÜV Rheinland die Anforderungen dieser Norm an die funktionale Sicherheit für den internationalen Markt. Die Richtlinien innerhalb des Redundanzstandards erfordern dazu ein vollständig dupliziertes SPS-Gehäuse mit sämtlichen Modulen, auf das bei Ausfall des Primärsystems sofort umgeschaltet wird.

Anzeige

Keine separate Sicherheitssteuerung notwendig

Die Programmierplattform GX Works3 bietet eine gemeinsame Umgebung für die Programmierung sowohl der Prozess- als auch der Sicherheitssteuerung. Dies ermöglicht die Ausführung integrierter Prozess- und Sicherheitssteuerungsprogramme mit einem einzigen CPU-Modul. So verliert der Anwender keine Zeit und es entstehen keine Kosten durch die Anschaffung und Installation einer separaten Sicherheitssteuerung.

Prozesssicherheit und Zuverlässigkeit sind die Hauptgründe für Anlagenbetreiber, redundante Automatisierungssteuerungen in ihre Systeme einzubauen. Deshalb hat Mitsubishi Electric die grundlegende Redundanzarchitektur des iQ-R um eine weitere Schutzebene erweitert. Neben dem Spannungsversorgungsmodul, der Basiseinheit und dem Netzwerkmodul umfasst die Sicherheitsversion der SPS ein Set bestehend aus SIL-2-Prozess-CPU-Modul und separatem SIL-2-Funktionsmodul. Dies gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb durch Umschalten in den Standby-Betrieb, falls ein Fehler in der Steuerung auftritt. Alle SPS-CPUs der Melsec System Q sind untereinander austauschbar. Damit kann die Leistungsfähigkeit des Systems mit der Applikation wachsen.

Nach Unterlagen von Mitsubishi Electric / am

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Not-Halt-Taster

Speziell für Schaltschränke

und Bedienfelder wurde der neue Not-Halt-Taster von Jokab Safety entwickelt. Sein Anschluss erfolgt über abnehmbare Anschlussklemmen. Funktion und Optik des Tasters sind dieselben wie beim Not-Halt-Taster Smile.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Bearbeitungszentren

Schweizer Präzision mit IO-Link

Über IO-Link ermöglicht ein Maschinenbauer die Kommunikation der gesamten Komponenten eines neuen Bearbeitungszentrums untereinander und mit der Außenwelt. Die Folgen sind unter anderem leichtere Bedienung und Wartung sowie geringere Kosten.

mehr...

Mehr Anzeigeplatz

Maschinensteuerung mit Widescreen

Die Digitalisierung hat auch Auswirkungen auf die Hardware: Mehr Anzeigeplatz auf dem Bildschirm einer Maschinensteuerung wird benötigt. Heidenhain bietet daher die TNC 640 mit 24-Zoll-Widescreen und Extended Workspace Compact an.

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite