Teil 3 - Das Konzept

So kann’s gehen

Die KW Automotive GmbH führt mit Sage b7 eine neue Software zur Steuerung der Unternehmensabläufe ein. Teil 3 der sechsteiligen SCOPE-Serie beschreibt die Konzeption der künftigen Abläufe am Beispiel der mobilen Lagerlogistik.

20. Juni 2016 – am Firmensitz der KW Automotive GmbH in Fichtenberg trifft sich das ERP-Projekt-Team im Büro des Chief Operating Officers Ingo Eisen. In wenigen Tagen soll der dritte von sechs Meilensteinen auf dem Weg zur Einführung der neuen ERP-Software bei dem Spezialisten für High-End-Fahrwerkstechnik erreicht werden. Auf der Agenda für heute steht ein Thema, das zu den zentralen Anforderungen an die neue Lösung gehört: die mobile Lagerlogistik (MLL). Sie soll dafür sorgen, dass künftig unternehmensweit jederzeit Klarheit herrscht, welche Teile in welcher Menge sich gerade wo befinden. So können viele Telefonate entfallen, die bislang geführt wurden, um zu klären, wo bestimmte Teile aktuell verfügbar sind.

Da es eine vergleichbare Funktionalität bei KW Automotive bislang nicht gibt, herrscht gespannte Erwartung: Wie fügt sich die neue Software in die Arbeitsabläufe ein? Welche Änderungen und Zusatzaufwände kommen auf die Mitarbeiter in den Fachabteilungen zu? Werden die Key-User die Handhabung des mobilen Scanners zur mobilen Datenerfassung (MDE) auf Anhieb verstehen?

Der erfahrene Berater Thorsten Feldtmann von Sage und Markus Tolnai, Leiter Organisation IT von KW Automotive wissen, worauf es in dieser Situation ankommt: Aufbauend auf den in der Analysephase des Projekts erfassten Informationen erarbeiten, modellieren und dokumentieren sie gemeinsam mit den Key-Usern die Prozesse, wie sie mit der neuen Software implementiert werden sollen. COO Ingo Eisen erklärt dazu: „Wir wollen die mobile Lagerlogistik so in unsere Prozesse integrieren, dass der Aufwand für die Prozessbeteiligten minimiert und der Nutzen für das gesamte Unternehmen maximiert wird.“

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Dann schildert Thorsten Feldtmann den Vorgang „Ware umbuchen von Lagerort A nach Lagerort B“ und erklärt, wie dieser Prozess im Modul MLL von Sage b7 abläuft. Dabei zeigt er die Bildschirmmasken des Scanners für jeden Schritt des Vorgehens:

1. Quell-Lagerort scannen. Dazu erhält jeder Lagerort in der Implementierungsphase ein Etikett mit einem Barcode

2. Teilenummer scannen

3. Ziellagerort scannen (wie 1.)

4. Menge der umzulagernden Teile eingeben

5. Bestätigen durch Drücken der entsprechenden Taste auf dem Bedienfeld des mobilen Scanners

Danach sind die Key-User gefragt: Ist das Vorgehen aus ihrer Sicht praktikabel? Welche Besonderheiten gilt es beim Anbringen der Barcode-Etiketten zu beachten? Das Feedback fällt einstimmig positiv aus und nach wenigen Stunden ist das Konzept für den Prozess bereit zur Abnahme durch die Projektleitung. Zehn Tage später ist die gesamte Kon- zeptionsphase für die mehr als 60 Kernprozesse des Unternehmens termingerecht abgeschlossen – die Implementierung beginnt. ee

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