Teil 2 - Die Analyse

Fleiß- und Kopfarbeit

Die KW Automotive GmbH führt mit Sage b7 eine neue Software zur Steuerung der Unternehmensabläufe ein. Scope begleitet das Einführungsprojekt mit einer sechsteiligen Artikelserie. Im zweiten Teil geht es um die Analyse der technischen und funktionalen Anforderungen, insbesondere im Bereich Schnittstellen und Integration.

Die KW automotive GmbH führt mit Sage b7 eine neue Software zur Steuerung der Unternehmensabläufe ein.

In den 20 Jahren seines Bestehens hat KW Automotive eine enorme Vielfalt spezieller Fahrwerkslösungen für unterschiedlichste Fahrzeuge und Einsatzbereiche hervorgebracht. „Um eine Zahl zu nennen: Unsere Software muss in der Lage sein, 750.000 Stücklistenpositionen zu verwalten“, erklärt Ingo Eisen, Chief Operating Officer und Projektverantwortlicher für die ERP-Einführung bei KW Automotive. Für zusätzliche Komplexität sorgen die verschiedenen Kundentypen vom Automobilhersteller über Tuning-Anbieter und Kfz-Teilehandel bis hin zum Endverbraucher. Um diese Anforderungen mit der neuen Unternehmenssoftware Sage b7 optimal abdecken zu können, nahmen die Experten von Sage nach dem Projektstart eine eingehende Analyse vor.

ERP-System Sage b7

Zu Beginn der Analysephase wurde eine Pilotinstallation von Sage b7 eingerichtet. Christian Höher, Project Manager Enterprise Market bei Sage, erklärt: „Damit lässt sich zeigen, wie die Unternehmensabläufe in b7 so abgebildet werden, dass die Anwender bestmögliche Unterstützung bei ihren Aufgaben erhalten.“ So bekam das Projekt-Team schnell einen Überblick, welche Abläufe mit Sage b7 im Standard abgedeckt werden und wo noch Anpassungen nötig sind. Darüber hinaus dient der Prozess- und Workflowmanager des Systems der Projektgruppe als wichtiges Tool für die Konzeption und Dokumentation der Unternehmensabläufe.

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Besonderes Augenmerk legten die Experten von Sage bei der Analyse auf das Thema Integration in die bestehende Anwendungslandschaft von KW automotive. Vom mächtigen CAD-System über die Versandsysteme der großen Logistikdienstleister wie DHL, UPS oder FedEx und die Zollabwicklung bis hin zu kleinen Tools in der Produktion reicht das Spektrum der Anwendungen, die es mit Sage b7 zu verknüpfen gilt.

Sage b7 Ticket verwalten

Konkret geht es bei jeder einzelnen Schnittstelle darum, zu ermitteln, welche Datenfelder aus dem bestehenden Quellsystem Sage b5 an das Zielsystem, beispielsweise die Versandsoftware von DHL, übermittelt werden. Dann ist die Datenstruktur mit dem neuen System abzugleichen. Bei Differenzen muss die Schnittstelle so angepasst werden, dass die Daten im Zielsystem in „verständlicher“ Form ankommen und gleich weiterverarbeitet werden können. Ingo Eisen: „Insgesamt sind es etwa 30 verschiedene Schnittstellen, die überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müssen. Das ist eine Fleiß- und Kopfarbeit.“ Diesen Prozess des „Mapping“ unterstützte Sage b7 mit Connector Profilen, in denen die Anforderungen der Zielsysteme und die Umsetzung der Daten erfasst und dokumentiert werden. Die Anpassungen der einzelnen Schnittstellen erledigten Entwickler von Sage vor Ort auf Basis aktueller Technologien, die auch bevorstehende Änderungen in den Zielsystemen unterstützen.

KW Automotive auf einen Blick

Die KW automotive GmbH mit rund 250 Mitarbeitern an fünf Standorten weltweit steht für Auto-Tuning und Fahrzeugveredelung mit High-End-Fahrwerkstechnik.

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