1. Kongress Moderne Montage

Andrea Gillhuber,

85 Teilnehmer diskutieren über Montagekonzepte der Zukunft

Zum 1. Mal fand der Kongress Moderne Montage parallel zur Motek statt und freute sich über regen Zulauf. 85 Teilnehmer informierten sich über neueste Montagetechnik und diskutierten die zukünftigen Trends wie Exoskelette, Mensch-Roboter-Kollaboration sowie TSN und OPC UA.

Prof. Kirsten Tracht von der Universität Bremen eröffnet mit ihrer Keynote den Kongress "Moderne Montage". © WBM

Am 9. und 10. Oktober luden die Fachmedien SCOPEComputer&AUTOMATION und handling zu ihrem gemeinsamen Kongress Moderne Montage nach Stuttgart ein. 85 Fachleute aus der Industrie folgten dem Ruf und informierten sich an den beiden Tagen über moderne Montagekonzepte, Grundlegendes zur Roboter- und Greiferauswahl sowie zu den wahren Potenzialen von Trendtechnologien wie Mensch-Roboter-Kollaboration sowie den Stand der Technik der Kommunikationstechnologien OPC UA und TSN.

Die einleitende Keynote hielt Prof. Kirsten Tracht von der Universität Bremen. In ihrem Vortrag „Montage mit und für Menschen: Produktivität steigern ohne die Belastung zu erhöhen“ erläuterte sie die Motivation hinter dem Konzept der Kollaborativen Montage. Dabei ging es nicht nur um die Wirtschaftlichkeit, sondern auch Machbarkeit dieses Konzepts.

Ein weiteres Highlight des Tages war der Vortrag von Heinrich Munz von Kuka. Er kam mit den aktuellsten Informationen zu TSN und OPC UA. Welche Bemühungen sind am Laufen? Wie ist der Stand bei der Standardisierung? Welche technischen Neuerungen sind zu erwarten?

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Der zweite Tag stand ganz im Fokus der „Sicheren Montage“. Den Anfang machte Andreas Schunkert von Universal Robots. In seiner Keynote „Mensch-Roboter-Kollaboration – Wann ist sicher wirklich sicher?“ informierte er über Sicherheitsmaßnahmen und verschiedene Normen sowie wann eine Normenkonformität erreicht ist. Mit seinem Vortrag gab er den Zuhörern einen Leitfaden zur Auswahl des passenden Cobots an die Hand.

Dirk Jonsson von Treston gab den Kongressteilnehmer Einblick in die „Ergonomie am Montage-Arbeitsplatz“. Er betonte, dass Ergonomie nicht nur ein höhenverstellbarer Tisch ist, sondern viel weiter geht. Im Zuge dessen betonte er die Bedeutung von Licht auf das Befinden und die Produktivität der Werker.

Den Abschluss des zweitägigen Kongresses bildete der Vortrag von Markus Ahorner von Ahorner & Partner. Sein Thema: „Künstliche Intelligenz – Einsatz und konkrete Optimierungen in der Produktion“. Neben den Grundlagen der KI setzte er das Hype-Thema in die richtige Relation zu ihrer Bedeutung für die Produktion.

Jeweils vor und nach dem Kongress „Moderne Montage“ nutzen die Teilnehmer zudem die Möglichkeit, die Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung Motek zu besuchen und ihre Erfahrungen aus dem Kongress bei der Informationsbeschaffung für ihr Unternehmen anzuwenden.

Der nächste Kongress „Moderne Montage“ findet am 8. und 9. Oktober 2019 parallel zur Motek in Stuttgart statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.moderne-montage.de

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