Berührungslose Abstandsüberwachung

Mara Hofacker,

Luftspaltsensoren mit IO-Link

SMC baut sein Sortiment weiter mit IO-Link aus. Jetzt können auch die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L bidirektional mit übergeordneten Steuerungseinheiten kommunizieren.

Die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L verfügen jetzt auch über IO-Link. © SMC

„Vor allem Maschinenanwender mit hohem Automatisierungsgrad profitieren von der IO-Link-Technologie. Die dadurch entstehende Transparenz führt zu einer besseren Prozessbeherrschung“, erklärt Haydar Kartal, Product Management bei SMC Deutschland, den wichtigsten Vorteil dieser Neuerung. Die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L dienen der berührungslosen Abstandsüberwachung und Auflagekontrolle in Maschinen. Anders als die induktiven und kapazitiven Sensoren erfassen sie die Werkstücke unabhängig vom Material und sind damit universell einsetzbar. Die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L können Abstandsmessungen im Bereich von 10 bis 300 µm ausführen. Als typische Anwendung ist zum Beispiel die Überprüfung des korrekten Sitzes eines Werkstückrohlings in einer Spannvorrichtung zu nennen.

Die Vorteile von IO-Link

Mittels IO-Link-Schnittstelle liefern die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L Informationen über den Versorgungsdruck, den Gegendruck, die Spaltgröße sowie weitere Diagnoseinformationen mit den Prozessdaten an übergeordnete Steuerungseinheiten. Diese Transparenz sorgt für eine Reihe an Vorteilen:

Anzeige
  • Eine durchgehende und vollständige Einsicht in den Prozess hilft bei Optimierungen und Fehlebehebung.
  • Zugesetzte Blenden oder Abfragedüsen werden sofort erkannt.
  • Erkannte Schwankungen im Versorgungsdruck können auf Probleme hinweisen.
  • Die vollständigen Informationen über Geräte und Seriennummern im Netzwerk helfen im Fehlerfall.

Ein weiterer wichtiger Vorteil entsteht durch die Möglichkeit, alle Prozessparameter aus dem IO-Link-Master komplett zu übernehmen. Das spart nicht nur Zeit, sondern eliminiert auch das Risiko von Fehleingaben bei manueller Programmierung.

2-zeiliges, digitales Display mit drei Farben

Die Luftspaltsensoren der Serie ISA3#L lassen sich mit oder ohne Steuerungseinheit betreiben. Auf einer Mehrfachanschlussplatte passen bis zu sechs Einheiten, die links- oder rechtsseitig an eine Steuerung angeschlossen werden können. Die ISA3#L-Modelle verfügen über ein zweizeiliges, digitales Display. In drei Farben (rot, grün, weiß) wird darauf der Abstand des Werkstücks von der Auflagefläche signalisiert. Bereits mit einigem Abstand oder mit einem kurzen Blick lassen sich so die wesentlichen Informationen sicher erkennen. Ein weiteres Merkmal der ISA3#L-Sensoren ist ihre einfache und schnelle Bedienung. Dazu sind sie äußerst robust und wartungsfreundlich.

Die Schaltpunkte sind in drei Schritten eingestellt – alles ist auf eine schnelle, einfache und fehlerfreie Bedienung ausgerichtet. Über eine Tastensperre-Funktion wird verhindert, dass eingestellte Werte unbeabsichtigt verändert werden. Das erhöht die Produktivität und Sicherheit von Anlagen. Alle Sensoren der ISA3#L-Serie zeichnen sich durch äußerst kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht aus. Sie eignen sich daher insbesondere für den Einbau in beengter Umgebung, für den Leichtbau sowie dynamische Anwendungen mit der Montage auf bewegten Einheiten. Für den Einsatz in rauer Umgebung sind sie mit ihrer hohen Schutzart IP67 ebenfalls bestens geeignet.

Abfragedistanz ab 0,01 mm

Das Programm der ISA3#L-Serie besteht aus drei unterschiedlichen Typen mit unterschiedlichem Nennbereich der Abfragedistanz:

  • Typ F: von 0,01 bis 0,03 mm
  • Typ G: von 0,02 bis 0,15 mm
  • Typ H: von 0,05 bis 0,3 mm

Auch für höhere Genauigkeitsanforderungen, wie sie bei der Güteprüfung oder der prozessbegleitenden Qualitätssicherung bestehen, sind die ISA3#L-Sensoren bestens geeignet.

Eine weitere Stärke zeigen die Sensoren im äußerst geringen Luftverbrauch: So reduzieren sie nicht nur die Betriebskosten, sondern schonen auch die Umwelt. Noch dazu verrichten die neuen Luftspaltsensoren ihren Dienst fast geräuschlos. 

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

End-of-Arm-Flansch

Wirelessfähige Greifer

Mehrere Neuerungen aus ihren verschiedenen Technologiebereichen zeigt die Zimmer Group auf der Motek. So wurden Greiferserien um einige Eigenschaften und Funktionen erweitert, darunter einen End-of-Arm-Flansch, der Greifer wirelessfähig macht.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

IO-Link

Sicherheit on top

Für ein wirtschaftliche Fertigung müssen Sensoren und Schaltgeräte intelligent an die Steuerungsebene angebunden werden. Hierbei hat sich der Kommunikationsstandard IO-Link bewährt: Er vereinfacht die Integration der Komponenten und stellt die...

mehr...

Safety-Hub

Das Gelbe fürs IO-Link

Für ein wirtschaftliche Fertigung müssen Sensoren und Schaltgeräte intelligent an die Steuerungsebene angebunden werden. Hierbei hat sich der Kommunikationsstandard IO-Link bewährt: Er vereinfacht die Integration der Komponenten und stellt die...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

IO-Link-Systeme

Überwachen auch sich selbst

Omron hat seine Palette an Automationsprodukten um ein Angebot an IO-Link-Lösungen erweitert. So können die Kunden des Unternehmens komplette IO-Link-Systeme aus einer Hand in ihre Anlagen integrieren.

mehr...

Sensor

Weniger Kabel dank IO-Link

Mit dem Drucksensor dTrans p35 und dem Temperatursensor dTrans T1000 sind seit Ende 2016 die ersten Jumo-Produkte mit einer IO-Link-Schnittstelle auf dem Markt.

mehr...

Newsletter bestellen

Immer auf dem Laufenden mit dem SCOPE Newsletter

Aktuelle Unternehmensnachrichten, Produktnews und Innovationen kostenfrei in Ihrer Mailbox.

AGB und Datenschutz gelesen und bestätigt.
Zur Startseite