Unternehmenszahlen

Andrea Gillhuber,

Mapal meldet 610 Millionen Euro Umsatz

Der Präzisionswerkzeughersteller Mapal meldet für das Jahr 2017 einen Umsatz von 610 Millionen Euro und setzt damit sein Wachstum aus den letzten Jahren fort.

Dr. Jochen Kress, geschäftsführender Gesellschafter von Mapal, freut sich über das gute Unternehmensergebnis.

Neben dem Umsatz ist auch die Mitarbeiterzahl von 5.000 im jahr 2016 auf weltweit 5.250 Mitarbeiter im vergangenen Jahr gestiegen. Auch für das laufende Jahr strebt Geschäftsführer Dr. Jochen Kress ein Wachstum an und setzt dabei auch auf Investitionen: Er kündigte an, in diesem Jahr wiederum 6 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Ein fokus liegt dabei auch auf Elektromobilität.

„Wir haben uns unter anderem frühzeitig mit dem Thema E-Mobilität auseinandergesetzt“, präzisiert Kress. Daher werde man die Kompetenz bei der Bearbeitung von Bauteilen des konventionellen Antriebsstrangs auf die zu zerspanenden Bauteil in Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb übertragen.Das Unternehmen mit Hauptsitz in Aalen wird zudem sein Engagement im Bereich Luft- und Raumfahrt intensivieren.

Weiteres zentrales Thema in der Strategie des Werkzeugspezialisten ist die Digitalisierung und durchgängige Vernetzung der Produktion. „Vor allem die effiziente Handhabung von Daten kristallisierte sich für uns schnell als eine der größten Herausforderungen der Digitalisierung für zerspanende Unternehmen heraus. Mit der Open-Cloud-Plattform c-Com, für die wir 2017 die c-Com GmbH gegründet haben, haben wir auf diese Notwendigkeit reagiert“, erläutert Dr. Jochen Kress. Beim gleichnamigen Produkt handelt es sich um eine Open-Cloud-Plattform, die nicht nur die ganze Lieferkette vernetzt, sondern sich darüber hinaus mit den Herausforderungen der Betriebe im zerspanenden Bereich beschäftigt.

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