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EOS und Cookson Precious Metals schließen strategische Partnerschaft

EOS, nach eigenen Angaben Technologie- und Marktführer für designorientierte, integrierte e-Manufacturing-Lösungen für Anwendungen in der additiven Fertigung (Additive Manufacturing, AM), und Cookson Precious Metals (CPM), ein weltweit etablierter Lieferant für die Edelmetallindustrie, haben eine strategische Entwicklungspartnerschaft geschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft werden beide Unternehmen der Schmuck- und Uhrenindustrie neue edelmetallbasierte Anwendungen vorstellen und diese Anwendungen weiterentwickeln.

Das Produkt- und Serviceangebot beinhaltet die Fertigung der Teile aus Edelmetall sowie Beratungsleistungen, um zu einem Design zu kommen, dass die Vorzüge des Direkten Metall Laser-Sinterns (DMLS) voll ausschöpft. Ferner werden gemeinsam spezielle Edelmetalllegierungen entwickelt und hergestellt sowie eine maßgeschneiderte Lösungskette für die Schmuckfertigung in Großserie erarbeitet. Zu Beginn bietet CPM AM-Kapazitäten, die die Produktion von Designs aus 18 Karat Gelbgold (3N Farbe) ermöglichen.

Als führender Lieferant von fertigen Edelmetallen, insbesondere Gold, Silber und Platin, ist Cookson Precious Metals für seine hochqualitativen Produkte und Services sowie für die Entwicklung enger Beziehungen zu seinen Kunden bekannt. CPM liefert Gold aus fairem Handel. Das eigene Ecogold garantiert dem Kunden, dass das Gold aus einer recycelten Quelle stammt. Dabei werden oberirdische Bestände von recyceltem Gold genutzt, anstatt neues Metall direkt aus den Minen zu verwenden und dadurch die Erde zu schädigen. Ferner ist CPM der größte One-Stop-Shop des Vereinigten Königreichs für Schmuckhersteller, mit mehr als 12.000 Produkten, einschließlich eines riesigen Bestands an Silber-, Gold-, Palladium- und Platinbarren, die auf die Kundenanforderungen individuell zugeschnitten werden (Blech, Draht, Rohr, Lötzinn, Körner, Fassungen), sowie einer enormen Auswahl an Accessoires, losen und fertigen Ketten, Schmucksteinen, Ringrohlingen, Werkzeugen für die Schmuckherstellung, Silber-Clay und Ziermaterialien.

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Dr. Adrian Keppler, Executive Vice President Strategie- und Geschäftsentwicklung bei EOS erklärt: "Mit CPM haben wir den perfekten Partner gefunden, um unsere innovative Technologie der Luxusgüterbranche vorzustellen und einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Wir sind absolut überzeugt, dass unser AM-Prozess für diese Industrie ein riesiges Potenzial bietet und eine Designfreiheit ermöglicht, nach der sie lange gesucht hat. Auch die anspruchsvollsten Schmuckmarken können jetzt vollkommen neuartige Produkte und Formen entwerfen, die immer noch ihren hohen Qualitätsanforderungen entsprechen. Die Technologie ist für die Vorstellungskraft der Designer eine willkommene Herausforderung und hebt sie auf eine höhere Ebene. Dies wäre mit der Handwerksarbeit eines Goldschmieds oder mit den herkömmlichen Fertigungsmethoden nicht möglich."

Stella Layton, Global Vice President bei Cookson Precious Metals fügt hinzu: "Wir vereinen im Bereich AM unsere Kräfte mit dem Markt- und Qualitätsführer EOS. Dank seiner Technologie können wir auf Grundlage von CAD-Dateien maßgefertigte Schmuck- und Uhrenteile fertigen. Damit begeben wir uns auf eine spannende Reise und sind in der Lage, hochkomplexe und komplizierte Designs zu realisieren, die zuvor undenkbar waren. Das Schöne an dieser Technologie ist, dass man damit sowohl Einzelstücke als auch Großserien fertigen kann, zahlreiche Prozessschritte überflüssig werden und so Werkzeugkosten vermieden werden können."

Sowohl EOS als auch CPM glauben an die individuellen e-Manufacturing-Lösungen, die die Wirtschaftlichkeit der Schmuck- oder Uhrenfertigung nachhaltig verändern werden. Aufgrund der Zeit, die durch diese Technologie eingespart wird, können die allgemeinen Kosten bei der Fertigung qualitativ hochwertiger Schmuck- und Uhrenteile aus Edelmetall gesenkt werden. Mithilfe des e-Manufacturings können Designer DMLS-Teile herstellen, die nicht durch herkömmliche Fertigungswege beschränkt werden. kf

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