Digitalisierung von Fertigungsprozessen

Mara Hofacker,

DMG Mori investiert in KI-basierte Softwarelösungen von up2parts

Mit einer strategischen Beteiligung an dem auf künstliche Intelligenz (KI) spezialisierten Softwareunternehmen up2parts aus Bayern beabsichtigt DMG Mori, sich wichtiges Know-how im Bereich der Digitalisierung von Fertigungsprozessen zu erschließen. Die KI-basierte geometrische Bauteil-Analyse von up2parts ermöglicht unter anderem eine schnelle Arbeitsplanerstellung und Preiskalkulation für individuelle Bauteile.

Partnerschaft für digitalisierte Fertigung: Christian Thönes (r.), Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, und Marco Bauer, Geschäftsführer der BAM GmbH, freuen sich auf die Zusammenarbeit. Mit dem Softwareunternehmen up2parts, das aus BAM hervorgeht, werden Fertigungsprozesse digitalisiert, vereinheitlicht und professionalisiert. © DMG Mori

„Die KI-basierten Softwarelösungen von up2parts schaffen die Basis für die digitalisierte Fertigung. 3D-Konstruktionsdaten können nun schnell erfasst und Fertigungszeiten in Kürze berechnet werden. Ein riesiger Vorteil für unsere überwiegend mittelständischen Kunden: Bisher ungeordnete Prozesse werden vereinheitlicht und professionalisiert“, sagt Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender von DMG Mori.

Vom Fertigungs- zum Softwareunternehmen

„Mit DMG Mori erhalten wir einen Partner, der uns den internationalen Marktzugang ermöglicht. Zudem können wir uns als Start-up agil weiterentwickeln. Wir bieten den Fertigungsunternehmen einen kompletten KI-basierten, automatisierten Wertschöpfungsprozess – bereits ab Losgröße 1", sagt Marco Bauer, Geschäftsführer der BAM GmbH, aus der up2parts hervorgeht. Seit 2017 arbeiten bereits 25 Software-Entwickler an den KI-Lösungen für einheitliche, automatisierte und professionelle Fertigungsprozesse. Die Anzahl der Mitarbeiter soll sich kurzfristig verdoppeln.

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Kreativer Kopf: Marco Bauer, Geschäftsführer der BAM GmbH, aus der up2parts hervorgeht, in seinem Ideenumfeld. Up2parts überzeugte Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender der DMG Mori AG, bei seinem ersten Besuch mit der agilen Entwicklung von KI-basierten Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie. © DMG Mori

Selbstlernende KI für die Fertigungsbranche

Mit up2parts erweitert DMG Mori sein Portfolio digitaler Angebote. Dabei stehen die KI-basierte Optimierung und Beschleunigung von Beschaffungs- und Fertigungsprozessen im Fokus – von der Angebotserstellung und Auftragserfassung über die Arbeitsvorbereitung und CAM-Programmierung bis hin zur Maschinenplanung. Kern der Softwarelösung ist die KI, die auf Basis von Machine-Learning-Algorithmen und menschlichem Know-how binnen weniger Sekunden die Geometrie jedes Bauteils analysiert. Das Resultat ist ein konkreter Arbeitsplan sowie der Preis für die Fertigung des Bauteils. Mit jedem Bauteil „lernt“ die KI dazu, optimiert selbstständig und fortlaufend ihre Algorithmen.

KI-basierte Lösungen automatisieren ganze Prozesse

Mit einem kompletten KI-basierten, automatisierten Wertschöpfungsprozess sollen kleine und mittelständische Unternehmen unterstützt werden. Durch die Digitalisierung der Aufträge ist eine hocheffiziente Produktion möglich, und das bereits ab Stückzahl 1.

Den ersten gemeinsamen Auftritt von DMG Mori und up2parts gibt es bereits zur EMO Hannover. Die Beteiligung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. 

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