Kongress "OT meets IT"

Andrea Gillhuber,

Industrielle Identifikation richtig umsetzen

Wie lassen sich industriellen Identifikationssystemen aus der Produktion an die IT anbinden? Welche Schnittstellen sind erforderlich? Welche Rolle spielen sie beim Werkzeug- und Werkstückmanagement? Antworten auf diese Fragen bietet Balluff auf dem Kongress "OT meets IT".

Am 28. und 29. Mai findet der Kongress "OT meets IT" in Darmstadt statt. © WBM

Balluff beschäftigt sich seit Jahren mit Industrie 4.0 und Automatisierung. In seinem Vortrag "Industrielle Identifikation - Technologie an der Schnittstelle zwischen OT und IT" beschreibt Martin Kurz von Balluff typische Anwendungen der industriellen Identifikation auf Betriebsebene und gibt einen Ausblick, in welcher Form Anbindungen an die Informationstechnik realisiert werden könnten.

Der Vortrag

Schon seit circa 1990 wird RFID (Radio Frequency Identification) im  industriellen Bereich eingesetzt. Hier zunächst für die Werkzeugidentifikation in Werkzeugmaschinen und die Übergabe der Bahnkorrekturdaten an die CNC-Steuerung (ISO 6983). Im Laufe der Zeit wurde das Einsatzgebiet von RFID erweitert. Der Bereich des Industrial Engineering erkannte die Vorteile von RFID für die Standzeiterfassung und -Überwachung und führte diese industrielle Identifikationstechnik in immer mehr Produktionsbetrieben ein.

Mit Hilfe von RFID an Werkzeugeinstellgerät und an der Werkzeugmaschine lässt sich die Einsatzzeit von Werkzeugen sowie die Häufigkeit von Nacharbeit (Nachschleifen, Tausch der Wendeschneidplatten ...) koordinieren.

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Die Bahnkorrekturdaten und die Standzeitdaten der Werkzeuge sind klassisch in der Betriebstechnik in Verwendung. Mehr und mehr werden Informationen über Werkzeuge nun auch für logistische Aspekte genutzt. Dies erfolgt dann in der IT.

Über MES und ERP Systeme wird die (oft extern realisierte) Nacharbeit der Werkzeuge oder auch die Neubeschaffung der Werkzeuge gesteuert. Bei Unternehmen mit einem großen Werkzeugbedarf ergibt sich durch die Automatisierung dieser logistischen Prozesse ein großes Einsparpotenzial.
Neben Identifikationssystemen, die auf der RFID- Technologie basieren, werden für die Werkstückverfolgung auch zunehmend optische Identifikationssysteme verwendet. Als optische Lösung werden dann oft Datamatrixcodes verwendet, da durch Datenredundanz auch in raueren Anwendungen (bis zu bestimmten Einsatzgrenzen) verwendbar.

Zur einfacheren Anbindung von industriellen Identifikationssystemen an die IT etablieren sich neben feldbusbasierenden Schnittstellen mehr und Schnittstellen aus der IT Welt wie Ethernet TCP/IP und USB.

Die nächsten Jahre werden sicher auch Standardisierungen bei plattformunabhängigen, service-orientierten Software- Architekturen ermöglichen.

Der Kongress

Am 28. und 29. Mai findet der Kongress "OT meets IT" in Darmstadt statt. Hier treffen Experten aus Produktions-, Prozess- und Betriebstechnik auf Spezialisten aus dem IT- und Software-Bereich. Applikationsorientierte Vorträge geben Beispiele und Anleitungen, wie Sie Ihre Produktion zukunftsfähig machen und welche Aspekte der digitalen Transformation für Sie relevant sind. Treffen Sie auf mögliche Geschäfts- und Entwicklungspartner, indem Sie sich jetzt anmelden: www.ot-meets-it.de

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