Space-Ausstellung

Mars-Rover landen in Luzern

Ende November hat das Luzerner Museum Verkehrshaus seine neue Space-Ausstellung eröffnet. Besucher erhalten Einblick in die Vergangenheit sowie Zukunft der Raumfahrt und bewegen sich durch die Landschaft unseres Nachbarplaneten Mars. Zudem können sie drei 1:1 Modelle der Mars-Rover Sojourner, Opportunity und ExoMars bestaunen, die Antriebsspezialisten Maxon Motor gebaut worden.

Das Modell des Sojourner-Rovers in der Mars-Landschaft. ©maxon motor ag

Keine Luft zum Atmen, Temperaturen von bis zu minus 120 Grad Celsius und eine öde Landschaft aus Stein und Staub. Der Mars ist kein netter Ort zum Verweilen und trotzdem wollen wir bis 2030 Menschen dorthin schicken.

Auch der ExoMars-Rover ist zu sehen. Er wird 2020 zum Mars geschickt. ©maxon motor ag

Etwas schneller gehts im Verkehrshaus der Schweiz. Dort erhalten Besucher ab sofort einen Eindruck von unserem Nachbarplaneten – ganz ohne Risiko. Denn das meistbesuchte Museum des Landes eröffnet heute eine neue Space-Ausstellung, in der eine Mars-Landschaft integriert ist. Auf 70 Quadratmetern gibts viele Informationen zum Mars und zu den bisherigen Roboter-Missionen. Drei 1:1 Modelle der Mars-Rover Sojourner, Opportunity und ExoMars können bestaunt werden.

Die nächsten Mars-Missionen sind bereits geplant

Die von Maxon Motor gestaltete Mars-Landschaft ist Teil der neuen Space-Ausstellung im Verkehrshaus. ©maxon motor ag

Alle drei Modelle sind vom Obwaldner Antriebsspezialisten Maxon Motor gebaut worden. Maxon hat im Zuge der Partnerschaft mit dem Verkehrshaus die ganze Mars-Landschaft errichtet. Das Unternehmen ist weltweit für sein Engagement in den Rover-Missionen bekannt. Immer wenn die NASA ein Gefährt zum Roten Planeten schickt, sind Maxon Produkte an Bord. Auch beim nächsten Rover Mars 2020. Und das gleiche gilt für den ExoMars-Rover, ein Projekt der Europäischen Weltraumagentur ESA. Er soll ebenfalls 2020 starten und ist mit mehr als 50 Antrieben aus Obwalden ausgestattet. Darunter ganze Module, die von maxon in Obwalden entwickelt und zusammengebaut worden sind. Sie treiben das Gefährt an und sind für die Steuerung zuständig. Zudem kommen Motoren im Bohrkopf, der Analyseeinheit und im Kamerakopf zum Einsatz. kf

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