Rapid.Tech 2019

Mara Hofacker,

Metall- und Kunststoff-Anwendungen aus der Praxis

Materialise, Anbieter von 3D-Druck-Lösungen, zeigt auf der diesjährigen Rapid.Tech vielfältige Anwendungsbeispiele aus der Praxis sowie neue Software-Versionen.

Die Spannvorrichtung für Stoßstangen zur optischen Vermessung ist ein Beispiel für das modulare RapidFit-System des Werkzeugherstellers und Materialise-Tochterunternehmens RapidFit. © Materialise

Zu den gezeigten Anwendungen am Stand zählen drei Lösungen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, die die Möglichkeiten der additiven Fertigung demonstrieren: ein neugestalteter Sauggreifer aus Aluminium aus einer Produktionsumgebung, eine Spannvorrichtung für Stoßstangen zur optischen Vermessung aus Karbonrohren und 3D-gedruckten Kunststoffelementen sowie Skischuhe mit seriell maßgefertigtem Innenschuh aus Polyurethan.

Die Spannvorrichtung für Stoßstangen zur optischen Vermessung ist ein Beispiel für das modulare RapidFit-System des Werkzeugherstellers und Materialise-Tochterunternehmens RapidFit. Die Kombination aus 3D-gedruckten Knotenpunkten und Karbonrohren macht die Messvorrichtung sehr stabil und zugleich um bis zu 90 Prozent leichter als konventionelle Lösungen. Um die Funktionalität der Vorrichtung auszubauen, kann sie mit additiv gefertigten Komponenten aus einem Nylon-Aluminium-Gemisch um so genannte Cubing-Bereiche erweitert werden. Generell profitieren Anwender bei den in Teilen 3D-gedruckten Lehren und Messvorrichtungen von RapidFit aber nicht nur von einem sehr geringen Gewicht, sondern auch von der Möglichkeit, Funktionalitäten in den Aufnahmepunkten zu integrieren. Durch diese integrierten Funktionalitäten wird die Wiederholbarkeit in realitätsnaher Bauteilumgebung verbessert. Die Lösungen belegen, wie sich durch Fachwissen aus spezifischen Bereichen in Kombination mit den passenden Kenntnissen in Sachen 3D-Druck vollkommen neuartige, bessere Produkte entwickeln lassen.

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Beispiele aus der Luftfahrt unterstreichen zudem die Kapazitäten von Materialise bei zertifizierter Fertigung. Im Bereich Software für die additive Fertigung stehen drei neue Versionen im Fokus: Die Simulations-Lösung Materialise Simulation 2.0, die Produktionsmanagement-Lösung Materialise Streamics 8 sowie die Designoptimierungs-Software Materialise 3-matic 14.

Materialise Simulation 2.0 bietet erweiterte Simulationsfunktionen. © Materialise

Zu den Software-Highlights, die Materialise auf der Rapid.Tech zeigt, zählt die zweite Version der Simulations-Software von Materialise. Materialise Simulation 2.0 bietet nicht nur erhebliche Geschwindigkeitsverbesserungen sondern auch erweiterte Simulationsfunktionen. Dazu gehört die Bauteilkompensation, mit der Bauteilverformungen vorhergesagt und kompensiert werden können. Zudem vereinfacht das Update die Verwaltung der Simulation und macht sie einem breiteren Publikum zugänglich. Mit Materialise Simulation können Bediener einen virtuellen Prototypen erstellen und so das Verhalten eines Teils während der physischen Produktion vorhersagen und analysieren. Damit hilft die Software, den Druckauftrag vorab zu optimieren und die Anzahl von Fehlern und kostspieligen Nachdrucken zu reduzieren.

Halle 2, Stand 721

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