FDM-Technologie

Andreas Mühlbauer,

3D-Druck im Autorennsport

Stratasys hat eine neue Zusammenarbeit mit Andretti Autosport bekannt gegeben. Als Unternehmen in den Motorsportserien IndyCar, Indy Lights, Rallycross und Formula E nutzt Andretti moderne FDM-Technologie und -Materialien, um das Design und die Entwicklung der verschiedenen Rennplattformen des Teams zu beschleunigen.

Nr. 28 von Andretti auf der Rennstrecke. Das Unternehmen nutzt die 3D-Drucker Stratasys Fortus 450mc und F370. © Indycar

„Wir haben eine ganze Weile nach dem richtigen Partner für die Einführung des 3D-Drucks in unsere Design- und Entwicklungsaktivitäten gesucht“, sagt Rob Edwards, COO bei Andretti Autosport. „Unsere Begeisterung darüber, mit Stratasys eine Partnerschaft einzugehen, könnte nicht größer sein. Seit der Inbetriebnahme sind die Maschinen ausgelastet und wir freuen uns, die Vorteile unserer erweiterten Möglichkeiten auf der Rennstrecke 2019 sehen zu können.“

Design- und Produktzyklen verkürzen

Andretti gesellt sich zu anderen ehrgeizigen Kunden von Stratasys aus verschiedenen Hochleistungssportarten – vom professionellen Autorennsport über Motor-Cross bis hin zu den Wintersportarten – alle nutzen den 3D-Druck, um Design-Iterationen, Workflows und die Produktion von Endbauteilen zu beschleunigen. Um auf der Rennstrecke wettbewerbsfähiger zu sein, wird Andretti sowohl die Design- als auch die Produktionszyklen mit den 3D-Druckern Stratasys F370 und Fortus 450mc verkürzen.

Das Team von Andretti nutzt den Stratasys Fortus 450mc 3D-Drucker, um Design und Entwicklung zu beschleunigen. (v.l.n.r: Eric Bretzman, Technical Director; Michael Andretti, CEO; Aaron Marney, Senior Development Engineer) © Andretti Autosport

„Wir sind begeistert, Teil der Andretti Autosport-Familie zu werden, und freuen und auf die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“, sagt Pat Carey, Senior Vice President bei Stratasys. „Wir beobachten, dass die Stratasys-High-Performance-FDM-Lösungen zunehmend von den weltweit führenden Motorsportteams und -Herstellern eingesetzt werden. Wir sind davon überzeugt, dass unsere höchst zuverlässigen technischen Drucker und die große Auswahl an High-Performance-Materialien die perfekte Lösung für die extremen Herausforderungen unserer Motorsportkunden sind.“

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Auch in Zukunft wird das Team unter der Leitung von Michael Andretti erhebliche Fortschritte in der Umwandlung von Bauteilen durch den hauseigenen 3D-Druck machen. Andretti startet mit der Saison 2019 der NTT IndyCar Series am 10. März auf den Straßen von St. Petersburg, Florida (USA). Die Saison geht bis zum September und besteht aus 17 Rennen.

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